Die Wiedereröffnung des Marie-Colinet-Hauses ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des universitären Insel-Campus. Im Zentrum stehen gezielte Investitionen in eine Infrastruktur, die Patientennutzen, medizinische Qualität und interdisziplinäre Zusammenarbeit stärkt. «Das Marie-Colinet-Haus steht exemplarisch für die gezielte Weiterentwicklung des Insel-Campus. Wir investieren dort, wo Infrastruktur die Versorgung für Patientinnen und Patienten konkret verbessert, die Zusammenarbeit der Kliniken stärkt und universitäre Spitzenmedizin langfristig ermöglicht», sagt Adrian Schmitter, Verwaltungsratspräsident der Insel Gruppe.
Fünf Jahre Sanierung und Neuausrichtung
Dem Eröffnungstag ging eine anspruchsvolle, rund fünfjährige Sanierungsphase voraus. Während der Arbeiten traten weitere Mängel in der Bausubstanz zutage, die wiederholt Anpassungen in Planung und Projekt erforderten. Entstanden ist ein praktisch neues Spital mit moderner Gebäudetechnik und einer Konzeption, die konsequent von den Bedürfnissen der Patient:innen und des Betriebs her gedacht ist.
Auf Patientenbedürfnisse ausgerichtet
Das Marie-Colinet-Haus bietet Patient:innen und ihren Angehörigen eine moderne, gesundheitsfördernde Umgebung. Neue Zimmer, reguliertes Raumklima und ein funktionales Raumkonzept erhöhen den Komfort. Klare Wege und abgestimmte Abläufe sorgen dafür, dass Betreuung, Diagnostik und Behandlung nahtlos ineinandergreifen. Das erleichtert auch den klinischen Alltag und stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Stärkung der elterlichen Bindung auch bei Früh- und Risikogeborenen
Im Marie-Colinet-Hauses rücken Frauen- und Kindermedizin auch räumlich wieder näher zusammen. Die zwölf modernen Eltern-Kind-Einheiten stärken die familienorientierte Versorgung: Eltern können näher bei ihren früh- oder risikogeborenen Kindern bleiben, was Bindung und Sicherheit fördert. Zugleich ermöglicht der Standort der Neonatologie im Marie-Colinet-Haus kurze Interventionswege, eng abgestimmte Abläufe und eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Gebärsaal, Wochenbett und neonatologischer Versorgung. Das verbessert Kontinuität und Sicherheit für Mutter und Kind. Bern bietet damit Eltern und ihren Neugeborenen ein einzigartiges Angebot.
Neue Ära für die Augenklinik
Für die Augenklinik läutet der Bezug des Marie-Colinet-Hauses eine neue Ära ein. Eine eigenständige Klinikumgebung mit eigenem Eingang bündelt ambulante Versorgung, Diagnostik, Tagesklinik und chirurgische Leistungen an einem Ort. Das schafft für Patient:innen mehr Übersicht, kürzere Wege und eine moderne Umgebung. Gleichzeitig verbessert die neue Infrastruktur die Voraussetzungen für eine effiziente universitäre augenmedizinische Versorgung.
Jennifer Diedler, CEO der Insel Gruppe, betont: «Im Marie-Colinet-Haus sind Medizin, Betrieb und Infrastruktur so aufeinander abgestimmt, dass Qualität für unsere Patient:innen im Alltag unmittelbar spürbar wird. Das Haus schafft Raum für medizinische Innovation, stärkt die Behandlungsqualität und orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen der Patient:innen. Mit dieser Investition sichern wir eine verlässliche, effiziente Versorgung auf höchstem universitärem Niveau – heute und in Zukunft.»
Tag der offenen Tür: 13. Juni 2026
Am Samstag, 13. Juni 2026, öffnet das Marie-Colinet-Haus von 10 bis 16 Uhr seine Türen für die Bevölkerung. Besucher:innen erhalten Einblick in ausgewählte Bereiche des Gebäudes, darunter die modernen Operationssäle, die Geburtsstation mit den neuen Familienzimmern sowie die neuen Eltern-Kind-Einheiten in der Neonatologie. An interaktiven Posten können sie medizinische Angebote anschaulich selber erleben, etwa bei Ultraschall-Simulationen, minimal-invasiver Chirurgie, Augenuntersuchungen oder der Erstversorgung eines Frühgeborenen.

