Medizin morgen

Mit der neuen Überbauungsordnung soll die Umsetzung des Masterplans ermöglicht werden. Dieser schafft die Voraussetzung für kürzere Wege, einfachere Abläufe, kürzere Wartezeiten sowie eine effizientere und flexiblere Infrastruktur.

Dabei sollen drei medizinische Schwerpunkte gestärkt werden: Herz und Gefässe, Neurodisziplinen (Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie) sowie die Tumor-Behandlung. Alle drei Schwerpunkte erhalten eine direkte Anbindung an das im Jahr 2012 fertiggestellte Intensiv-, Notfall- und Operationszentrum INO.

Bessere Vernetzung

Der Neubau „Schweizerisches Herz- und Gefässzentrum“ südlich des INO, wird bis 2020 unter anderem durch die Herz- und Gefässchirurgie, die Kardiologie (Herzmedizin) und die Angiologie (Gefässmedizin) bezogen.

Als dritter Schritt entsteht entlang der Friedbühlstrasse bis 2025 das sogenannte „Comprehensive Cancer Center“ mit sämtlichen Disziplinen der Diagnose und Behandlung von Tumor-Erkrankungen (siehe Grafik). Später sollen weitere Zentren folgen.

Mit der neuen Planung werden die Kliniken des Inselspitals dichter zusammenrücken, d.h. vernetzter sein. Die geplanten Gebäude reduzieren die Patientenwege voraussichtlich um fast 20%.