Flexibles Regelwerk

Das planerisch Besondere am Masterplan ist laut Stadtplaner Mark Werren seine Flexibilität: Das baurechtliche Regelwerk bestimmt die maximale Geschossfläche und das maximale Gebäudevolumen, lässt aber ausreichend Spielräume, wann, wo, wie breit und wie hoch im Detail auf jedem einzelnen Baufeld gebaut wird.

Das Inselspital wird dabei nie alle Baufelder gleichzeitig überbauen, sondern eine Art Dreifelderwirtschaft betreiben. Diese ist auch in den Überbauungsvorschiften zur Überbauungsordnung Insel-Areal III festgeschrieben.

Dreifelderwirtschaft bedeutet, dass in einem Baubereich gearbeitet wird, und bei Erweiterungsbedarf, in einem anderen gebaut werden kann. Der dritte Baubereich liegt brach und dient als Planungs-Reserve für die Bedürfnisse der Zukunft.

Die Nutzungen auf dem Insel-Areal sind:

  • private Bauten und Anlagen im allgemeinen Interesse FD* (Nutzungen der Spitalversorgung, des Universitätsspitals und der Hochschulen im Gesundheitswesen)
  • Forschungs- und Schulungsstätten
  • Campuseinrichtungen
  • Dienstleistungen, Ladengeschäfte, Hotellerie, Wohnungen und Gaststätten, die dem Zweck FD* Inselspital dienen (max. 10 % der GF)
  • dafür betrieblich erforderliche Büroräumlichkeiten.

FD* = Zone für private Bauten und Anlagen im allgemeinen Interesse