Neue klinische Richtlinien für PET/CT-Untersuchungen der Schweizerische Gesellschaft für Nuklearmedizin (9.2.2021)

Ziel dieser Klinischen Richtlinie ist es, Fachärzte für Nuklearmedizin und Zuweiser bei der klinischen Anwendung der PET/CT-Diagnostik und optimalen Behandlung von Patienten zu unterstützen. Die in der Richtlinie aufgeführten Indikationen sind zugleich Pflichtleistungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV).

Die vorliegende Richtlinie aktualisiert die Klinische Richtlinie der Schweizerischen Gesellschaft für Nuklear-medizin (SGNM) für FDG-PET/CT-Untersuchungen vom 28.04.2011.

Die aktuelle Klinische Richtlinie umfasst neben Empfehlungen für die onkologische PET/CT mit FDG auch Empfehlungen für medizinisch sinnvolle Anwendungen der FDG-PET/CT bei nicht-onkologischen Indikationen und die PET/CT mit anderen, zwischenzeitlich KLV-vergüteten Radiopharmazeutika.

Die klinische Anwendung der PET/CT setzt die Einhaltung der in der aktuellen Administrativen Richtlinien der SGNM für PET/CT-Zentren definierten technischen Standards voraus. Die SGNM kann bei Bedarf zusätzliche qualitätssichernde Massnahmen bestimmen.

Die PET/CT als Hybriddiagnostik kann abhängig von Indikation und Fragestellung unter Koregistrierung einer nativen oder Kontrastmittel-unterstützten CT bzw. MR erfolgen. Massgebend für die Wahl eines im Einzelfall zweckmässigen CT- bzw. MR - Protokolls ist entsprechend den Grundsätzen des Strahlenschutzes der zur Beantwortung der Hauptfragestellung erforderliche bzw. zu erwartende Informationszugewinn durch die CT/MR-Komponente der Untersuchung.

Die Anwendung der nachfolgend genannten Indikationen für die PET/CT als primäre oder weiterführende Untersuchung soll klinisch im konkreten Diagnose- bzw. Behandlungspfad unter den Gesichtspunkten von erwartetem klinischen Nutzen, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit erfolgen.

Nähere Inforationen zum PET/CT finden Sie auf der PET Diagnostik Bern Homepage. 

Dokument:  Klinische Richtlinien für PET/CT-Untersuchungen der Schweizerische Gesellschaft für Nuklearmedizin vom 9.2.2021