Radio-Beiträge aus dem Inselspital

Nuklearmedizin

Am 12. Januar 2011 wurde auf dem Insel-Gelände das neue SWAN-Haus eröffnet. Dort werden in den Untergeschossen schwach radioaktive Medikamente hergestellt. Behandelte Patienten warten in der nuklearmedizinischen Bettenstation weiter oben, bis die Strahlung abgeklungen ist. Das dauert maximal 14 Tage.

"Wissen aktuell"-Redaktor Adrian Küpfer fragte Prof. Thomas Krause, Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Nuklearmedizin, wie radioaktive Medikamente wirken, wie Patienten und Spitalpersonal damit umgehen und warum das Inselspital ein spezielles Gebäude für diesen Bereich gebaut hat.

Universitäres Notfallzentrum

Jedes Jahr werden im Universitären Notfallzentrum (UNZ) des Inselspitals über 30'000 Notfälle behandelt. "Treffpunkt"-Moderator Dani Fohrler liess sich am 9. Januar 2012 von Pflegeschichtleiterin Beatrice Aeschlimann durchs UNZ führen.

Er befragte dabei Notfallmediziner, Pflegefachfrauen, den Hirnschlag-Spezialisten Urs Fischer, Spitalseelsorger Hubert Kössler, zwei Patienten und einen Rettungssanitäter der Sanitätspolizei. 

Zwillingsrekord

2011 wurden am Inselspital 85 Zwillingsgeburten verzeichnet; das sind so viele wie nie zuvor. Die Gründe: Mütter, die immer später gebären, zunehmende Zahlen an künstlichen Befruchtungen und drittens viele Zuweisungen von Zwillingsschwangerschaften ans Inselspital.

Die Universitätsklinik für Frauenheilkunde bietet hochspezialisierte Behandlungen bei Komplikationen von Zwillingsschwangerschaften an, etwa als einiges Zentrum in der Schweiz die endoskopische Lasertherapie in der Gebärmutter. Radio 32 interviewte Daniel Surbek, Chefarzt für Geburtshilfe, am 7. Januar 2012 zum Thema.

Nabelschnurblutspende

Nabelschnurblut wird seit einigen Jahren erfolgreich zur Heilung von Leukämie eingesetzt. Einer solchen Nabelschnurblut-Transplantation verdankt Christian B. sein Leben. Im Gegensatz zur Knochenmarkspende wird Nabelschnurblut besser vom Organismus des Patienten angenommen; auch wird die Spende völlig ohne Risiko für das Neugeborene entnommen und ist jederzeit sofort verfügbar.

Am 28. Oktober 2011 gab Daniel Surbek, Chefarzt Geburtshilfe am Inselspital Capital FM Informationen über die medizinischen Hintergründe.

Tag der Gesundheitsberufe

Wie betreut man einen Patienten nach einem Herzinfarkt in der Kardiologie und warum dürfen kranke Menschen manchmal Dinge essen, die den Energiebedarf eines Gesunden übersteigen würden?

Antworten auf diese und viele andere Fragen bekamen rund 450 interessierte Jugendliche, die am 25. Oktober 2011 Gesundheitsberufe hautnah am Inselspital erleben durften. Live dabei war Capital FM.

Innovation der Hörgeräte-Implantation

Menschen, die taub oder schwerhörig sind können schon bald auf eine mikroinvasive Operation hoffen, um ihr Gehör wiederzuerlangen. Grund ist ein neuer, am ARTORG CENTER Bern entwickelter Operationsroboter.

In "Wissen aktuell" (Radio DRS1) am 14.10. erklärt Prof. Marco Caversaccio, Leiter der HNO-Klinik des Inselspitals, die Hintergründe.

Leben retten mit CPR

Zuschauen und nichts tun: Wer sich bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand so verhält, wird ungewollt zum passiven Sterbehelfer. Mit einem Schnellkurs gibt das Inselspital bei seinen Mitarbeitenden Gegensteuer.

Im Radiobeitrag von Capital FM vom 8. September 2011 geben Verantwortliche des Inselspitals Auskunft über den neuen Schnellkurs in Herz-Lungen-Wiederbelebung CPR.

Reparaturwerkstatt im Hirn

Bisher wusste man nicht genau, wie Stammzellen im Gehirn wirken. Neurochirurg Robert Andres und seine Forscherkollegen von der Stanford University haben zum ersten Mal weltweit gezeigt, dass transplantierte Stammzellen das Gehirn zur Reparatur anregen. Ratten, denen die Stammzellen nach einem Hirnschlag verpflanzt wurden, zeigten eine Verbesserung des Gehirns. Dies sind wichtige Hinweise für eine zukünftige Stammzelltherapie beim Menschen. 

Im Beitrag der Sendung "Wissen aktuell“ von Radio DRS 1 gab Robert Andres am 19. August 2011 Auskunft.