Grundsteinlegung für den Masterplan

Dienstag, 06. Dezember 2016, 18:55 Uhr

Das neue Gebäude an der Friedbühlstrasse 41 ist das erste Bauwerk im Rahmen des Masterplans Inselspital. Ab 2018 bietet es der Frauenklinik und der Neonatologie ein Zuhause auf Zeit. Danach wird es für die definitive Nutzung als Organ- und Tumorzentrum um fünf Stockwerke erweitert. Die Grundsteinlegung erfolgte heute in feierlichem Rahmen.

v.l.n.r: S. Brand, K. Weibel, Prof. D. Surbek, H. Baumann, B. Leu, Prof. A. Tobler und B. Schneider bei der Grundsteinlegung.

Das neue Gebäude nördlich des Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrums (INO) wächst langsam in die Höhe. Es wird ab dem ersten Quartal 2018 zuerst durch die Frauenklinik genutzt, damit die Sanierung ihres Gebäudes an der Effingerstrasse realisiert werden kann.

Diese sogenannte Vornutzung ist eine ideale Lösung für mehrere Herausforderungen: Die Architekten konnten den Raumbedarf der Frauenklinik und die durch die Vornutzung entstehenden besonderen Ansprüche bei der Planung berücksichtigen. Sie entwarfen ein Gebäude, das den zwei unterschiedlichen, zeitlich abgestuften Nutzungen gerecht wird. Dadurch entfallen die Kosten für ein teures Provisorium.
 
Von der Frauenklinik zum Organ- und Tumorzentrum
Nach der Vornutzung wird das flexible Gebäude aufgestockt  und in den unteren Geschossen mit minimalstem Aufwand baulich angepasst. Konkret heisst das: Das Gebäude wird um fünf Stockwerke erhöht, auf insgesamt neun, und im Innern werden  Anpassungen vorgenommen (Trockenwände, Installationen). Das fertige Gebäude wird rund 31‘000m2 an Geschossfläche bieten.

Es wird diejenigen Fachbereiche beherbergen, die an der umfassenden Versorgung von Organ- und Tumorerkrankungen beteiligt sind. Heute sind diese Kliniken und Abteilungen über das ganze Insel-Areal verstreut. Am Beispiel einer Patientin oder eines Patienten mit Krebs bedeutet dies, dass alle beteiligten Fachpersonen künftig unter einem Dach arbeiten – von der Prävention über die Therapie bis zur Nachsorge. Die Wege für Patienten und Mitarbeitende werden kürzer und die Abläufe für eine bestmögliche Versorgung effizienter.