Regierungsrat besucht Insel Gruppe

Mittwoch, 22. Juni 2016, 17:09 Uhr

Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud und Vertreter der Insel Gruppe AG legten heute symbolisch die „Bodenplatte für die Zukunft“. Sie markiert den Baubeginn des Organ- und Tumorzentrums. Zuvor schloss der Gesamtregierungsrat das Planungsprojekt „Stärkung des Medizinalstandortes Bern“ (SMSB) formell ab.

Regierungsrat Philippe Perrenoud legt mit Joseph Rohrer und Holger Baumann die „Bodenplatte für die Zukunft“ (Foto: Simon Kurt).

Der Beton ist noch frisch: Die erste Bodenplatte legte heute das Fundament für das Gebäude, welches von 2018 bis 2019 die Frauenklinik und ab Ende 2020 das neues Organ- und Tumorzentrum beherbergt. Es ist der erste Neubau im Rahmen des Masterplans Inselspital zur Neugestaltung des gesamten Areals: kurze Wege für Mitarbeitende und Patienten sowie effiziente Abläufe für eine bestmögliche Versorgung der Patienten. Für Gesundheitsdirektor Perrenoud ein wichtiger Baustein für den Schritt in die Zukunft.

Abschluss eines gemeinsamen Projekts
Am 1. Januar 2016 hat die Insel Gruppe AG den operativen Betrieb des Inselspitals und der andern Gruppenmitglieder (Spital- und Altersheim Belp, Spitäler Tiefenau, Aarberg, Riggisberg und Münsingen) aufgenommen. Es ist der grösste Zusammenschluss öffentlicher Spitäler in der Schweiz und die erste Fusion eines Universitätsspitals mit andern Spitälern. „Es war ein ausserordentlich anspruchsvolles Projekt, das erhebliche Risiken barg, da sind wir uns alle einig“, so Perrenoud heute im Rückblick.

Die Bildung der Insel Gruppe AG und der Masterplan Inselspital sind das Resultat des Planungsprojektes Stärkung des Medizinalstandortes Bern (SMSB). Dieses hatte der Regierungsrat 2009 bei der Gesundheits- und Fürsorgedirektion in Auftrag gegeben mit dem Ziel, die öffentlichen Spitäler wirtschaftlich und operationell zu stärken. Heute schloss der Regierungsrat das Projekt SMSB formell ab. Dabei betonte Perrenoud: „Ich will heute das Wort wir unterstreichen. (…) Der erfolgreiche Abschluss ist nicht mein, sondern ein gemeinsames Werk.“