Stiftungsprofessur Palliative Care

Montag, 01. Februar 2016, 11:23 Uhr

Die Universität Bern hat Steffen Eychmüller vom Inselspital zum Assistenzprofessor für Palliative Care angestellt. Die Anschubfinanzierung der Professur wird von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und Helsana übernommen.

Steffen Eychmüller ist neu auch an der Uni Mr. Palliative Care. (Foto: zvg)

Der Palliativmediziner und ärztliche Leiter des Universitären Zentrums für Palliative Care am Inselspital Bern, Dr. med. Steffen Eychmüller, ist per 1. Februar 2016 zum Assistenzprofessor mit Tenure Track ernannt worden. Die Stiftungsprofessur soll zu einem nachhaltigen Ausbau der Kompetenzen und der Infrastruktur der Palliativ-Forschung in der Schweiz beitragen und die Palliativmedizin besser in der akademischen Lehre, Forschung und Klinik verankern.

Uni-Rektor Prof. Martin Täuber freut sich über die interne Besetzung: «Mit Dr. Steffen Eychmüller berufen wir einen national wie international sehr erfahrenen und vernetzten Experten für Palliative Care. Er hat bereits seit mehreren Jahren den Aufbau der Palliativmedizin in der Schweiz vorangetrieben und dem Zentrum am Inselspital ein eigenes Profil verliehen.»

Palliative Care hat zum Ziel, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern, die unheilbar krank sind. Zum umfassenden Konzept gehört die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung. Palliative Care lindert Schmerzen, achtet die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten, bezieht Angehörige mit ein und unterstützt sie darin, ihre Trauer zu verarbeiten.

Die Forschung ist entsprechend breit: Sie untersucht Beschwerden und Symptomkontrolle in den letzten Monaten und Wochen des Lebens, greift Fragen der Vorausplanung und der Ethik auf oder beleuchtet Kosten, Infrastruktur und Schnittstellen in der letzten Lebensphase.

Link zur Medienmitteilung der Universität vom 1. Februar 2016