Sicherheit für Frau, Hausarzt und Gynäkologin

Mittwoch, 20. Januar 2016, 11:54 Uhr

Ist die Hautveränderung gefährlich oder gar eine Vorstufe von gynäkologischem Krebs? Diese Frage von Gynäkologinnen, Hausärzten oder Frauen mit langem Leidensweg kann das neue Dysplasiezentrum der Frauenklinik klären.

Dr. Susanne Lanz und Dr. Elke Krause leiten das Dysplasiezentrum (Fotos: Pascal Gugler).

Auffällige Hautveränderungen oder langanhaltende Entzündungen im Intimbereich können Frauen aber auch deren behandelnde Ärztinnen und Ärzte verunsichern. Schnell kommt der Gedanke an Krebs auf, und Arzt und Patientin möchten Sicherheit haben um die geeignete Therapie möglichst frühzeitig beginnen zu können. Die Frauenklinik hat aufgrund der vermehrten Nachfrage nach fachlichen Zweitmeinungen ihre bestehende Dysplasiesprechstunde zu einem Dysplasiezentrum ausgebaut.

Verbriefte Qualität und lange Erfahrung

Das Zentrum zur Abklärung auffälliger, länger andauernder Hautveränderungen an Vulva, Vagina und Gebärmutterhals ist das erste zertifizierte Dysplasiezentrum der Schweiz. Neben täglichen Sprechstunden von Montag bis Freitag bietet das Zentrum ambulante Kleineingriffe oder, wo nötig, stationäre Therapien an.

Im Dysplasiezentrum arbeiten erfahrene Gynäkologinnen und speziell geschultes Pflegefachpersonal in regelmässigem Austausch mit den Dermatologen. Im Januar würdigte die Deutsche Krebsgesellschaft die Qualität der Behandlung in allen Instanzen durch ein DKG-Zertifikat.