Riggisberg: Neuroreha sichert Zukunft

Freitag, 08. Januar 2016, 14:00 Uhr

Das Spital Riggisberg bekommt mit der Neuro-Rehabilitation das dritte Standbein für die Zukunft.

Spital Riggisberg: Dank Vernetzung mit dem Universitätsspital in der Insel Gruppe ist die Zukunft gesichert. (Foto: Simon Kurt)

Neben der ambulanten und stationären Grundversorgung der Bevölkerung im Gantrischgebiet, im Schwarzenburgerland und im Gürbetal erhält das Spital Riggisberg ab Mitte 2016 ein drittes Standbein: Die Universitätsklinik für Neurologie des Inselspitals eröffnet in Riggisberg im zweiten Stock die Universitäre Neurorehabilitation. Diese ergänzt das bestehende Angebot im Neurozentrum Bern und garantiert dem Patienten nach einem Hirnschlag oder einer Hirnverletzung die „optimale hochspezialisierte und vernetzte Behandlung aus einer Hand“, so Prof. Claudio Bassetti, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie, am Freitag, 8. Januar 2016, vor den Medien.

Abteilungsleiter Prof. René Müri erläuterte die Aufgabenteilung zwischen Universitäts- und Landspital im Bereich der kognitiven und restaurativen Neurologie am Beispiel einer Hirnschlag-Patientin: Solange sie noch akutmedizinische Betreuung im hochspezialisierten Unispital benötigt, findet die Neuro-Reha wie bisher auf dem Insel-Campus statt. Sobald die Situation stabil ist und die Patientin die nächsten Schritte auf dem langen Weg zurück in den Alltag unternehmen kann, erfolgt die Verlegung nach Riggisberg. Müri: „Riggisberg bietet für unsere Patienten räumlich und technisch ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rehabilitation.“