Erste Hilfe bei Verbrühungen

Mittwoch, 02. Dezember 2015, 08:57 Uhr

Am Tag des brandverletzten Kindes, am 7.12.2015, möchten die Kinderkliniken Bern auf Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle bei Kleinkindern aufmerksam machen. An einem Infostand in den Kinderkliniken, Stock A, zeigen sie Erste-Hilfe-Massnahmen und Behandlungsmöglichkeiten.

Brandverletzungen zeichnen betroffene Kinder oft ihr Leben lang. (Foto: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.)

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür, es werden Kerzen und Feuerwerk angezündet und heisser Tee und Schoggi getrunken. Es ist aber auch die Zeit für thermische Verletzungen bei Kindern. Unter dem Motto „Verbrannt – verbrüht, was tun?" möchte der Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember auf die Gefahren und Behandlungsmöglichkeiten von Brandverletzungen aufmerksam machen. An der Aktion des deutschen Vereins Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder beteiligen sich in Deutschland und der Schweiz Spitäler, Arztpraxen, Apotheken, Feuerwehren und Kindergärten.

Die Berner Kinderkliniken unterstützen den Aktionstag im zweiten Jahr mit einer Poster-Ausstellung und einem Infostand an der Anmeldung Kinderkliniken im Stock A. Zwischen 13.00 und 16.30 Uhr informiert die Universitätsklinik für Kinderchirurgie über Erste Hilfe für zu Hause und stellt ihre Behandlungskonzepte für die Weiterversorgung von Brandverletzungen im Spital vor. Pflegefachpersonen, Ärzte und Orthopädietechniker geben Interessierten Auskünfte und Tipps zur Prävention von kindlichen Verbrennungen und Verbrühungen.

Schon im letzten Jahr hatten sich das Kinderspital Zürich und das Inselspital Bern am Tag des brandverletzten Kindes beteiligt. Der Verein Paulinchen hilft auch Kindern und Eltern aus der Schweiz durch Beratung oder mit Informationsmaterial. Spenden können in der Schweiz an die regionalen Partner der Aktion ergehen. Für die Berner Kinderkliniken ist dies der Batzebär.